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NEU: DSV-Aktivzentrum für Nordic Walking und Langlauf
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Abschiedsrennen von Martina Beck
12,5-km-Massenstart in Khanty-Mansiysk
„Goodbye – wir werden Euch vermissen“ war das Plakat mit dem Konterfei von Simone Hauswald, Kati Wilhelm und Martina Beck überschrieben. Überall waren Aufkleber mit den drei Athletinnen zu sehen, ob am Fernrohr von Trainer Uwe Müßiggang oder auf Magdalena Neuners Gewehr. „Abschied mit Freudentränen“ lautet der Titel des letzten Eintrags auf Martina Becks Website www.martina-beck.de. Das 12,5-km-Massenstartrennen in Khanty-Mansiysk, das letzte dieser Saison, stand aus Sicht des deutschen Biathletinnenteams ganz im Zeichen des Abschiednehmens. Die Mittenwalderin Martina Beck schreibt weiter: „Es sind wirklich sehr emotionale Tage für mich, in denen ich nach so langer Zeit dem aktiven Biathlonsport den Rücken zu kehre.“ Nur so ist eventuell erklärbar, dass sie sonst so sichere Schützin gleich sechs daneben schoss. Ein für Martina Beck völlig inakzeptables Ergebnis, ebenso wie der daraus resultierende 29. Platz. Simone Hauswald brachte es gar auf sieben Fehler. Doch all das dürfte nach dem Zieleinlauf dann keine Rolle mehr gespielt haben. Dann nämlich wurde ordentlich geweint und gefeiert – auch der Sieg von Magdalena Neuner, mit dem sich die Wallgauerin die große Kristallkugel sicherte und eine herausragende Saison abschloss. Neuner ist die erste Deutsche, die den Gesamtweltcup zum zweiten Mal für sich entscheiden konnte. Außerdem nahm sie auch noch die kleine Kugel für die Disziplinwertung im Massenstart mit. Text: Gadinger
Das Top Ten Ergebnis des Rennens: 1 NEUNER Magdalena (GER) 0 0 2 1 36:20.0 2 BAILLY Sandrine (FRA) 0 0 1 0 +17.2 3 KUZMINA Anastatziya (SLO) 0 0 0 1 +23.6 4 BRUNET Marie Laure (FRA) 0 1 1 0 +49.2 5 BERGER Tora (NOR) 1 0 0 1 +53.8 6 WILHELM Kati (GER) 0 2 0 0 +55.0 7 ZAITSEVA Olga (RUS) 1 2 0 1 +55.2 8 ROMANOVA Iana (RUS) 1 0 0 1 +56.9 9 MEDVEDTSEVA Olga (RUS) 0 0 0 1 +59.9 10 SMERENKO Vita (UKR) 0 0 2 1 +1:12.7
13 HENKEL Andrea (GER) 1 0 2 3 +1:38.4 17 BACHMANN Tina (GER) 0 1 2 2 +2:02.2 18 HAUSWALD Simone (GER) 1 2 2 2 +2:02.9 29 BECK Martina (GER) 2 2 1 1 +4:55.6
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| Weltcup-Gesamtwertung nach 25 von insgesamt 25 Rennen unter den Top Ten |
1. Magdalena Neuner GER, 933 (Punkte)
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6. Darya Domracheva BLR, 770
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2. Simone Hauswald GER, 854
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7. Kati Wilhelm GER, 733
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3. Helena Jonsson SWE, 813
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8. Olga Zaitseva RUS, 719
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4. Andrea Henkel GER, 781
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9. Marie Laure Brunet FRA, 682 |
5. Anna Carin Olofsson-Zidek SWE, 775
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10. Teja Gregorin SLO, 588 |
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| 18. Martina Beck GER, 462 |
47. Kathrin Hitzer GER, 103 |
| 24. Tina Bachmann GER, 414 |
71. Sabrina Buchholz GER, 30 |
| 40. Juliane Döll GER, 158 |
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Neuner und Hauswald – Entscheidung im Gesamtweltcup am Samstag
Simone Hauswald sichert sich kleine Kristallkugel im Sprint-Weltcup
Magdalena Neuner oder Simone Hauswald – das Duell um den Gesamtweltcup wurde beim 7,5-km-Sprint beim letzten Weltcup dieser Saison im sibirischen Khanty-Mansiysk noch nicht entschieden. Mit Platz vier im Sprint verkürzte Hauswald den Abstand auf ihre Wallgauer Teamkollegin, einschließlich der Streichresultate liegt sie nun 42 Punkte zurück. Richtig spannend wird’s dann am Samstag, 27. März, wenn mit dem 12,5-km-Massenstart das letzte und entscheidende Weltcuprennen 2009/2010 auf dem Programm steht. Obwohl Magdalena Neuner mit einer tollen läuferischen Leistung zwei von den insgesamt drei Strafrunden kompensieren konnte, war klar, dass mit dieser Schießleistung nicht auf dem Stockerl zu landen war; sie wurde heute Achte. Simone Hauswald ließ nur eine Scheibe stehen, komplett fehlerfrei blieben die drei Erstplatzierten. Ein Blick auf die Zeiten zeigt, dass die beiden deutschen Biathletinnen ohne Fehlschüsse ganz vorne mit dabei gewesen wären. Sehr ungewohnt die zwei Fehler von Martina Beck beim Stehendanschlag; für sie hieß es schließlich Rang 55. Mit dem Rennen am Samstag gehen für die Mittenwalderin zehn Weltcupjahre zu Ende. „Es ist schon sehr emotional, wenn man zu Dritt seinen Abschied feiert. Wir genießen das sehr, aber das Auge bleibt auch nicht immer trocken“, so Martina Beck in einem Interview auf www.biathlon-online.de. Um das deutsch-deutsche Duell machten die beiden betroffenen Sportlerinnen selbst das wenigste Tamtam. Magdalena Neuner: „Die Simi schenkt mir nichts und ich schenke ihr auch nicht.“ Da jede ihr Bestes geben wird, darf man sich schon jetzt auf ein sehr spannendes Rennen einstellen. Text: Gadinger
Das Top Ten Ergebnis des Rennens: 1 ROMANOVA Iana (RUS) 0 0 20:42.4 2 BRUNET Marie Laure (FRA) 0 0 +4.9 3 JONSSON Helena (SWE) 0 0 +14.4 4 HAUSWALD Simone (GER) 0 0 +25.0 5 MEDVEDTSEVA Olga (RUS) 0 0 +39.0 6 DORIN Marie (FRA) 0 2 +39.8 7 BOGALIY-TITOVETS Anna (RUS) 0 1 +43.7 8 NEUNER Magdalena (GER) 1 0 +44.8 9 KUZMINA Anastatziya (SLO) 1 0 +50.5 10 ZAITSEVA Olga (RUS) 0 0 +54.9
11 BUCHHOLZ Sabrina (GER) 0 0 +44.7 12 HENKEL Andrea (GER) 0 1 +45.7 14 HITZER Kathrin (GER) 0 1 +54.4 25 WILHELM Kati (GER) 1 1 +1:18.3 55 BECK Martina (GER) 0 2 +2:57.5 59 BACHMANN Tina (GER) 1 5 +3:26.3
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Magdalena Neuner und Martina Beck auf den Plätzen 3 und 7
Simone Hauswald fährt dritten Sieg in Folge ein
Die Siegerin kommt aus Deutschland und vier weitere deutsche Athletinnen platzierten sich unter den Top Ten – das Massenstartrennen über 12,5 Kilometer beim Weltcup in Oslo kann nicht nur mit Blick auf die Ergebnisliste als fast ausschließlich deutsche Veranstaltung bezeichnet werden. Nachdem Magdalena Neuner als erste zum zweiten Schießen antrat, dabei leider eine Scheibe stehen ließ, starteten Andrea Henkel, Martina Beck, Magdalena Neuner und Kati Wilhelm schön nacheinander als erste in die Loipe. Nur Simone Hauswald musste bei den ersten beiden Durchgängen jeweils einmal in die Strafrunde und spielte vorne im Feld zunächst keine Rolle. Dass sie am Ende ihren dritten Sieg in Folge einfahren konnte, spricht für ihre derzeitige Topform. Aber auch Magdalena Neuner und Martina Beck unterstrichen einmal mehr ihr hervorragendes Leistungsvermögen. Mit insgesamt drei Fehlern sicherte sich die Wallgauerin einen Stockerlplatz. Ihr Rückstand auf Simone Hauswald betrug nur 22 Sekunden, die Zweitplatzierte Vita Semerenko, die ja insgesamt fehlerfrei blieb, war 14 Sekunden langsamer. Auch Martina Becks „Oslo-Bilanz“ kann sich sehen lassen: Nach Rang 13 im Sprint hieß es sowohl bei der Verfolgung als auch beim Massenstart Platz sieben für die Mittenwalderin. In allen drei Rennen schoss sie nur einmal daneben und im Gesamtweltcup ist sie mittlerweile auf Platz 15 vorgerückt! Text: Gadinger
Das Top Ten Ergebnis des Rennens: 1 HAUSWALD Simone (GER) 1 1 0 0 37:00.7 2 SEMERENKO Vita (UKR) 0 0 0 0 +14.7 3 NEUNER Magdalena (GER) 0 1 1 1 +22.2 4 HENKEL Andrea (GER) 0 0 0 1 +31.1 5 SEMERENKO Valj (UKR) 0 0 0 0 +31.7 6 ROMANOVA Iana (RUS) 0 0 0 0 +32.4 7 BECK Martina (GER) 0 0 0 0 +40.9 8 DOMRACHEVA Darya (BLR) 1 0 0 1 +43.0 9 OLOFSSON-ZIDEK Anna-Carin (SWE) 0 1 0 1 +54.1 10 WILHELM Kati (GER) 0 0 0 1 +54.4
24 BACHMANN Tina (GER) 1 0 0 1 +2:42.6
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Neuner baut Vorsprung im Gesamtweltcup aus – Beck macht in Verfolgung 6 Plätze gut
Hauswald verteidigt Position 1!
Von den Plätzen sechs und 13 waren Magdalena Neuner und Martina Beck in das 10-km-Verfolgungsrennen beim Weltcup in Oslo gegangen. Doch während die Mittenwalderin einen sehr guten Start hinlegte und beim ersten und zweiten Schießen fehlerfrei blieb, musste ihre Wallgauer Teamkollegin jeweils eine Strafrunde in Kauf nehmen. Und auch beim dritten und vierten Anschlag ließ sie eine bzw. zwei Scheiben stehen. Mit dieser Belastung im Gepäck fiel die Olympiasiegerin zwei Positionen zurück. Da allerdings ihre schärfste Verfolgerin beim Gesamtweltcup, Helena Jonsson aus Schweden, nur 14. wurde, konnte Magdalena Neuner trotz Platz acht ihre Führung ausbauen. Martina Beck schaffte es aufgrund ihres super Einstandes, sich schon früh im Rennen auf Platz sechs vorzuarbeiten. Bei ihr stimmte in diesem Rennen einfach alles, bis auf den kleinen Schönheitsfehler beim dritten Schießen. Ohne diesen hätte sie sich noch ein oder zwei Ränge weiter vorne platzieren können. Auch in der Gesamtweltcup-Wertung machte sie Boden gut; sie verbesserte sich um zwei Positionen und ist nun 16. Simone Hauswald präsentierte sich einmal mehr in bestechender Form und verteidigte ihren ersten Platz. Sie löste Jonsson auf Platz zwei des Gesamtweltcups ab, den Magdalena Neuner mit einem Vorsprung von 54 Punkten anführt. – Morgen beim Massenstart und nächste Woche im sibirischen Khanty- Mansiysk wird’s noch mal richtig spannend! Text: Gadinger
Das Top Ten Ergebnis des Rennens: 1 HAUSWALD Simone (GER) 2 0 0 1 32:05.5 2 DOMRACHEVA Darya (BLR) 0 0 0 1 +5.4 3 OLOFSSON-ZIDEK Anna-Carin (SWE) 0 0 0 2 +39.8 4 ZAITSEVA Olga (RUS) 0 0 0 0 +46.5 5 BOGALIY-TITOVETS Anna (RUS) 0 0 1 0 +1:13.2 6 BRUNET Marie Laure (FRA) 0 0 0 1 +1:33.9 7 BECK Martina (GER) 0 0 1 0 +1:39.2 8 NEUNER Magdalena (GER) 1 1 1 2 +1:40.9 9 ROMANOVA Iana (RUS) 1 2 0 0 +1:43.9 10 SLEPTSOVA Svetlana (RUS) 0 0 2 0 +1:58.2
11 WILHELM Kati (GER) 1 0 2 0 +2:11.4 18 BACHMANN Tina (GER) 0 0 1 1 +2:32.3 22 HENKEL Andrea (GER) 1 2 1 1 +3:03.2 43 HITZER Kathrin (GER) 3 2 2 0 +5:28.8
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Martina Beck erklärt Abschied vom Leistungssport
Magdalena Neuner auf Rang sechs
Sie gewann vier olympische Medaillen, drei Weltmeistertitel sowie den Gesamt-Weltcup 2002/2003 – nach der laufenden Saison wird diese außerordentliche Karriere von Biathletin Martina Beck zu Ende gehen. Die 30-Jährige verkündete ihren Abschied vom Leistungssport nach dem 7,5-km-Sprint in Oslo, bei dem sie den 13. Platz belegte. Diesen Schritt wird auch Mannschaftskollegin Simone Hauswald gehen, die den Sprint in Norwegen für sich entscheiden konnte. „Zwei Freundinnen sagen Servus, sie machen es gemeinsam wie so vieles in ihrem Athletenleben“, mit diesen Worten empfing der Moderator die beiden Spitzensportlerinnen vor der Kamera. In einem Zusammenschnitt wurden die größten Erfolge der beiden gezeigt, aber auch ihre menschliche Seite. Dazu der Moderator: „Wir verabschieden uns von zwei sympathischen und stets freundlichen und lachenden Frauen.“ Dann der Konter von Martina Beck: „Jetzt weinen wir aber gerade!“, woraufhin alle wieder in Lachen ausbrachen. Dann dankte die Mittenwalderin den Fans, für die sie sich auch über all die Jahre hinweg stets Zeit genommen hat. Befragt nach ihrer Zukunft sagte sie, dass sie natürlich beruflich Pläne habe, sich Konkretes aber erst in den nächsten Monaten entscheiden werde. Simone Hauswald hatte zuvor auch das Thema Familienplanung angesprochen. Martina Beck: „Das sieht bei mir auch so ähnlich aus.“ Text: Gadinger
Das Top Ten Ergebnis des Rennens: 1 HAUSWALD Simone (GER) 0 0 20:42.4 2 DOMRACHEVA Darya (BLR) 0 0 +4.9 3 OLOFSSON-ZIDEK Anna-Carin (SWE) 0 0 +14.4 4 ROMANOVA Iana (RUS) 0 0 +25.0 5 KLINCHIK Liudmila (BLR) 0 0 +39.0 6 NEUNER Magdalena (GER) 0 2 +39.8 7 SLEPTSOVA Svetlana (RUS) 0 1 +43.7 8 BOGALIY-TITOVETS Anna (RUS) 1 0 +44.8 9 GASPARIN Selina (SUI) 1 0 +50.5 10 WILHELM Kati (GER) 0 0 +54.9
13 BECK Martina (GER) 0 0 +57.4 14 HENKEL Andrea (GER) 0 1 +58.3 17 HITZER Kathrin (GER) 0 1 +1:08.9 18 BACHMANN Tina (GER) 0 0 +1:09.9
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Magdalena Neuner sichert sich Gesamtsieg im Verfolgungs-Weltcup
10-km-Verfolgung in Kontiolahti: Martina Beck macht zwölf Plätze gut
Von den insgesamt drei Fehlern beim Stehendanschlag war einer zuviel, sonst hätte es Magdalena Neuner beim 10-km-Verfolgungsrennen im finnischen Kontiolahti mit ziemlicher Sicherheit nach ganz oben aufs Podest geschafft. Der zweite Platz der Wallgauerin reichte allerdings aus, dass sie sich bereits bei der drittletzten Weltcupstation die kleine Kristallkugel für die Verfolgung sicherte. Gestartet war sie von Position fünf aus. Um insgesamt zwölf Plätze konnte sich Martina Beck verbessern. Mit einer klasse 0-Fehler-Schießleistung arbeitete sich die Mittenwalderin von Platz 31 auf 19 vor. Vom Start weg attackierte Magdalena Neuner. Beim ersten Anstieg schob sie sich auf den dritten Platz vor und katapultierte sich mit einem schnellen ersten Schießen auf die zweite Position. Bei Kilometer 3,2 hatte sie sich gerade vor die führende Darya Domracheva gekämpft. Dem Schießtempo hatte die Weißrussin beim zweiten Schießen von Magdalena Neuner nichts entgegen zu setzen und ging mit 9,7 Sekunden Rückstand auf die Doppel-Olympiasiegerin in die Loipe. Ihren Vorsprung, den sie bis zum dritten Schießen fast verdoppelt hatte, büste Neuner aufgrund von 2 Strafrunden ein, blieb aber knapp vorne. Die Entscheidung fiel beim letzten Schießen. Als einzige von den fünf Läuferinnen, die fast gleichzeitig am Schießstand ankamen, blieb Domracheva fehlerfrei und entschied das Rennen für sich. Den dritten Platz sicherte sich Simone Hauswald. Text: Gadinger
Das Top Ten Ergebnis des Rennens: 1 DOMRACHEVA Darya (BLR) 0 0 1 0 31:32.6 2 NEUNER Magdalena (GER) 0 0 2 1 +12.1 3 HAUSWALD Simone (GER) 0 0 0 1 +18.1 4 SEMERENKO Valj (UKR) 0 0 1 1 +44.0 5 ZAITSEVA Olga (RUS) 0 0 1 2 +52.1 6 WILHELM Kati (GER) 2 0 0 0 +55.1 7 KHVOSTENKO Oksana (UKR) 0 0 0 0 +1:00.1 8 HENKEL Andrea (GER) 1 1 1 0 +1:20 9 JONSSON Helena (SWE) 0 1 1 0 +1:31.7 10 BOULYGINA Anna (RUS) 0 0 0 0 +1:33.3
19 BECK Martina (GER) 0 0 0 0 +2:29.7 20 HITZER Kathrin (GER) 1 1 1 1 +2:35.6 32 BACHMANN Tina (GER) 0 0 1 3 +3:47.9
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3. Platz für Kati Wilhelm bei Weltcup in Kontiolahti
7,5-km-Sprint: Rang 5 für Magdalena Neuner, Position 31 für Martina Beck
Mit sieben Läuferinnen trat das deutsche Biathlon-Damenteam beim 7,5-km-Sprint im finnischen Kontiolahti an, fünf davon kamen unter die besten zwölf. Trotz eines guten Schießergebnisses kam Martina Beck aus Mittenwald - sie ließ keine Scheibe stehen – über Platz 31 nicht hinaus. Magdalena Neuner schoss liegend fehlerfrei, musste aber beim Stehendanschlag zweimal in die Strafrunde. Mit der insgesamt schnellsten Laufleistung hieß es für die Wallgauerin am Ende Rang fünf. Das reichte, um die Führung im Gesamtweltcup zu verteidigen; auch, weil Helena Jonsson aus Schweden, die der „Frau in gelb“ dicht auf den Fersen ist, im Sprint Neunte wurde. Über ihren zweiten Podestplatz in dieser Weltcupsaison konnte sich Kati Wilhelm freuen. Die Spritzigkeit, die ihr bei der vorangegangenen Mixed-Staffel auch nach eigenen Angaben etwas abgegangen war, hatte sich bei den 7,5 Kilometern wieder eingestellt. Vor kurzem hatte die Thüringerin ihr Karriereende angekündigt, gerade vor dem Hintergrund genieße sie es, gute Rennen zu laufen. Magdalena Neuner konnte am Rande des Rennens noch ganz besondere Fans von sich begrüßen. Ausgestattet mit einer Kombination aus russischer und bayerischer Fahne säumten Mitglieder des russischen Magdalena-Neuner-Fanclubs die Strecke. Die Grenze zu Russland ist von Kontiolahti nur 50 Kilometer entfernt. Text: Gadinger
Das Top Ten Ergebnis des Rennens: 1 DOMRACHEVA Darya (BLR) 0 0 21:17.5 2 ZAITSEVA Olga (RUS) 0 0 +8.4 3 WILHELM Kati (GER) 0 0 +13.5 4 SEMERENKO Valj (UKR) 0 0 +22.1 5 NEUNER Magdalena (GER) 0 2 +22.5 6 HENKEL Andrea (GER) 0 0 +32.7 7 BRUNET Marie-Laure (FRA) 0 0 +48.6 8 KHVOSTENKO Olga (UKR) 0 0 +50.8 9 JONSSON Helena (SWE) 1 0 +55.4 10 BECAERT Sylvie (FRA) 0 0 +57.9
11 BACHMANN Tina (GER) 1 0 +59.8 12 HAUSWALD Simone (GER) 1 1 +1:05.4 21 HITZER Kathrin (GER) 1 1 +1:24.4 31 BECK Martina (GER) 0 0 +1:40.1
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Staffelbronze für das deutsche Damenteam. Von links: Andrea Henkel, Martina Beck, Simone Hauswald und Kati Wilhelm während der Flower Ceremony. Foto: © AP
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Bronzemedaille für deutsche Staffel
Beck, Henkel, Hauswald und Wilhelm laufen auf Platz 3
„Voll krass“, das war Martina Becks erste Reaktion, als ihr Teamkollegin Magdalena Neuner am Telefon gesagt hatte, dass sie zu ihren Gunsten auf einen Start in der Staffel verzichte. Emotional habe sie das sehr berührt, so schilderte die Mittenwalderin nach dem Rennen ihre Gemütslage. Dennoch oder gerade deshalb setzte sie zusammen mit Andrea Henkel, Simone Hauswald und Andrea Beck ihre Medaillenchance um. Von bronzenem Glanz war das Edelmetall, das die vier Mädels am Ende mit nach Hause nehmen durften. Kati Wilhelm in ungewohnter Startposition fiel nach einem Nachlader auf Rang 14 zurück, arbeitete sich aber in einer schnellen zweiten Runde und mit fehlerfreiem Stehendanschlag nach vorne, so dass sie nach Frankreich und Russland als Dritte übergeben konnte. Ebenfalls auf dritter Position befand sich Simone Hauswald bei ihrem Wechsel auf Martina Beck. Während Olga Medvetseva beim Liegendanschlag fehlerfrei blieb musste Martina Beck einmal nachladen. Marie Dorin fand gar keinen Rhythmus, sie musste alle Nachlademöglichkeiten ausreizen und schließlich noch zwei Strafrunden drehen. Für Frankreich rückte Weißrussland auf den dritten Platz, doch bis zum nächsten Wechsel kämpfte sich die Französin wieder nach vorne – gerade in den Abfahrten war nicht zu übersehen, dass die französischen Skier mit am besten liefen. Gegenüber der wahnsinnig starken Russin fiel das ganze Feld zurück, auch Martina Beck konnte dies nicht verhindern. Nochmal ein Nachlader beim Stehendanschlag und kurz darauf übernahm Andrea Henkel. Diese konnte zwar den Abstand auf die führende Russin Zaitseva etwas verkürzen, musste allerdings nach zwei Nachladern beim Stehendanschlag die bis dato hinter ihr liegende Französin vorbei ziehen lassen. Die dritte Position allerdings rettete sie über die Ziellinie! Text: Gadinger
Das Top Ten Ergebnis des Rennens: 1 RUS 1:09:36.3 0+2 0+3 2 FRA +32,8 2+4 0+4 3 GER +37,1 0+2 0+3 4 NOR +57,8 0+1 0+2 5 SWE +1:10,9 0+1 0+2 6 UKR +1:31,9 0+2 0+6 7 BEL +1:57,7 0+1 0+2 8 SLOWE +2:26,1 0+4 0+2 9 CHI +2:40,6 0+2 0+6 10 RUM +2:56,6 0+1 0+6
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Gutes Mannschaftsergebnis - aber keine Medaille
Olympia: Erster Einsatz von Martina Beck beim 15-km-Einzelrennen
Mit drei Top Ten-Platzierungen haben Kati Wilhelm (4.), Andrea Henkel (6.) und Magdalena Neuner (10.) beim 15-km-Einzelrennen eine gute Mannschaftsleistung abgeliefert; Martina Beck, für die es der erste Einsatz bei den Olympischen Spielen in Vancouver war, landete auf Platz 29; die sonst so sichere Schützin ließ beim zweiten Schießen zwei Scheiben stehen und die sind beim 15-km-Lauf mit zwei Strafminuten gleichbedeutend. Ein bitteres Ergebnis für die Mittenwalderin, die sicher hoch motiviert war und ihre Aufstellung bestimmt durch eine bessere Platzierung hatte rechtfertigen wollen. Rund drei Minuten fehlten ihr auf die Siegerin. Diese hieß dieses Mal Tora Berger; bereits bei der Verfolgung, bei der sie sich von Position 33 auf den 5. Platz vorgearbeitet hatte, präsentierte sich die Norwegerin in Topform. Nur den allerletzten Schuss setzte sie daneben und war sehr schnell in der Loipe unterwegs. Dass Magdalena Neuner in der reinen Laufleistung elf Sekunden schneller als Berger war, nützte der Silber- und Goldmedaillengewinnerin leider nichts. Insgesamt drei Strafminuten hatte sie sich bei den ersten beiden Schießdurchgängen eingehandelt – sie sei unkonzentriert gewesen, sagte sie im anschließenden Fernsehinterview. Läuferisch war auch Andrea Henkel super dabei, allerdings kam zu ihrem Fehler aus dem dritten Schießen beim vierten Durchgang noch einer dazu, womit sie sich um die bis dahin vorhandene Medaillenchance brachte. Zwar musste Kati Wilhelm nur eine Strafminute verbuchen, für eine Medaille reichte es dennoch nicht.
Das Top Ten Ergebnis des Rennens: 1 BERGER Tora (NOR) 0 0 0 1 40:52.8 2 KHRUSTALEVA Elena (KAS) 0 0 0 0 +20.7 3 DOMRACHEVA Darya (BEL) 0 1 0 0 +28.2 4 WILHELM Kati (GER) 0 0 1 0 +1:04.5 5 NOWAKOWSKA Weronika (POL) 0 0 0 1 +1:04.7 6 HENKEL Andrea (GER) 0 0 1 1 +1:39.6 7 CYL Agnieszka (POL) 0 1 0 0 +1:39.7 8 KHVOSTENKO Oksana (UKR) 0 0 0 0 +1:45.8 9 KALINCHIK Liudmila (BEL) 0 0 1 0 +1:46.3 10 NEUNER Magdalena (GER) 1 2 0 0 +1:49.3
29 BECK Martina (GER) 0 2 0 0 +3:19.2
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Martina Beck beim 7,5 km Sprint in Antholz. Foto: © Hans Rauchensteiner
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WC 13 in Antholz: Doppelerfolg für deutsche Damen
Platz 19 für Martina Beck
So richtig rund will es für Martina Beck derzeit einfach nicht laufen. Nach dem 7,5-km-Sprint von Antholz landete die Biathletin aus Mittenwald auf Rang 19. Mit diesem Ergebnis ist die Sportlerin wohl nicht zufrieden; ihre erste Stockerlplatzierung in diesem Weltcup lässt weiterhin auf sich warten. Mit der Nummer 21 war Martina Beck an den Start gegangen. Gleich beim ersten Liegendanschlag hieß es für sie: Fehler – Treffer – Fehler – Treffer – Treffer. Zwei Strafrunden musste sie also drehen, für eine sonst so zuverlässige Schützin wie sie bitter. Auch beim zweiten Schießen blieb eine Scheibe stehen, so dass Martina Beck insgesamt dreimal in die Strafrunde musste. Nach dem Zieleinlauf lag sie hinter Kati Wilhelm auf dem vorläufigen 12. Platz, rutschte dann aber noch sieben Positionen nach hinten. Einen besseren Tag hatten Magdalena Neuner und Andrea Henkel erwischt. Über ihre Plätze eins und zwei strahlten sie mit der Südtiroler Sonne um die Wette. Tina Bachmann sorgte mit ihrem fünften Platz für eine Überraschung. Sie schaffte die Top Five Platzierung aufgrund einer hervorragenden Laufleistung und ihren zwei Patzern beim Schießen zum Trotz. Zusammen mit ihrer Team- und Zimmerkollegin Simone Hauswald, die mit einem Fehler am Ende siebte wurde, möchte Bachmann am Sonntag beim 10-km-Verfolgungsrennen gemeinsame Sache machen. In der Weltcup-Gesamtwertung liegt Martina Beck weiterhin auf dem elften Platz.
Das Top Ten Ergebnis des Rennens: 1 NEUNER Magdalena (GER) 0 1 20:19.7 2 HENKEL Andrea (GER) 0 0 +13.2 3 Bailly Sandrine (FRA) 0 0 +28.6 4 AAFEDT FLATLAND Ann Kristin0 1 +44.2 5 BACHMANN Tina (GER) 0 2 +45.5 6 SEMERENKO Valj (RUS) 0 0 +47.3 7 HAUSWALD Simone (GER) 1 0 +47.5 8 ZAITSEVA Olga (RUS) 0 0 +49.1 9 BECAERT Sylvie (FRA) 0 0 +51.0 10 GREGORIN Teja (SLO) 1 0 +1:00.7
18 WILHELM Kati (GER) 1 1 +1:34.5 19 BECK Martina (GER) 2 1 +1:39.3 29 DÖLL Juliane (GER) 0 1 +2:01.5
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Martina Beck auf Rang sieben
WC 12: Stockerl ganz in deutscher Hand
„Ich bin ganz zufrieden mit meinem Rennen, auch wenn meine beiden Fehler wirklich knapp waren und gern auch hätten fallen können. Aber so ist das nun mal, das kann ich nicht mehr ändern, also darf ich auch mit meinem siebten Platz zufrieden sein.“ Soweit Martina Beck zu ihrem 15-km-Einzelrennen im Südtiroler Antholz, bei dem sie beim ersten Liegendanschlag sowie beim vierten Durchgang im Stehen jeweils eine Scheibe stehen ließ. Zwischen den Zeilen könnte man da schon raus lesen, dass sich die Sportlerin aus Mittenwald doch ein bisschen mehr für den Mittwoch vorgenommen hatte, zumal sie auf ihrer Website schrieb: „Nun geht es weiter nach Antholz. Darauf freue ich mich nun ziemlich, zumal da noch ein Einzel und ein Verfolger auf dem Programm stehen … In diesem Sinne, drückt mir bitte die Daumen, dass es nach drei vierten Plätzen vielleicht noch mit einem Podestplatz klappt, bevor es nach Kanada geht.“ - Das, liebe Martina, wird natürlich nur zu gern erledigt! Wiederum war Martina Beck eine von insgesamt fünf deutschen Biathletinnen, die unter die Top Ten kamen – Teamkollegin Magdalena Neuner schaffte dieses Mal sogar den Sprung ganz nach oben aufs Stockerl. Umrahmt wurde sie von Kati Wilhelm (Platz zwei) und Andrea Henkel (Rang drei). Simone Hauswald belegte am Ende die neunte Position. Das beste Schießergebnis lieferte Kati Wilhelm mit nur einer Strafrunde ab.
Das Top Ten Ergebnis des Rennens: 1 NEUNER Magdalena (GER) 0 1 1 1 43:14.4 2 WILHELM Kati (GER) 0 0 1 0 +5.5 3 HENKEL Andrea (GER) 0 0 0 2 +27.4 4 ZAITSEVA Olga (RUS) 1 0 0 0 +34.6 5 GSPARIN Selina (SUI) 0 0 0 1 +56.6 6 PONZA Michela (ITA) 1 0 0 0 +1:01.8 7 BECK Martina (GER) 1 0 0 1 +1:07.5 8 BECAERT Sylvie (FRA) 2 0 0 0 +1:08.9 9 HAUSWALD Simone (GER) 0 0 1 2 +1 :17.4 10 KHVOSTENKO Oksana (RUS) 0 0 0 1 +1:22.7
13 DÖLL Juliane (GER) 1 0 0 0 +1:54.7 28 BACHMANN Tina (GER) 2 0 1 2 +3:59.5
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WC 11: Magdalena Neuner 3., Martina Beck 4.!
Fünf Deutsche Biathletinnen unter Top Ten beim 12,5-km-Massenstart in Ruhpolding
Nach dem vierten und letzten Schießen war die Spannung mit fünf Deutschen unter den Top Ten fast nicht mehr zu überbieten: Simone Hauswald geht nach der Führenden Helena Jonsson in die Loipe, doch gefährlich kann sie der überragenden Schwedin, die in diesem Massenstart-Rennen fehlerlos blieb, eher nicht mehr werden. An dritter Position Martina Beck aus Mittenwald, direkt hinter ihr Kati Wilhelm. Andrea Henkel und Magdalena Neuner, die beide jeweils zwei Scheiben stehen ließen, folgen auf den Rängen sechs und sieben. Dann zieht Wilhelm an Beck vorbei, hinter ihnen kommt Neuner immer näher. Kurz darauf ist Beck wieder vor Wilhelm und schließlich Neuner vor Beck und Wilhelm. Doch dann läuft Beck noch mal auf gleiche Höhe mit Neuner, die dann aber anzieht und sich den Stockerlplatz nicht mehr nehmen lässt. Dass die Wallgauerin diesen Erfolg trotz ihrer fünf Fehlschüsse erreicht, lässt einem die Fantasie durchgehen, was mit einem besseren Schießergebnis drin wäre. Insgesamt wurde viermal geschossen und genauso oft kämpfte sich die 22-Jährige wieder nach vorne. Martina Beck handelte sich lediglich beim ersten Stehendanschlag eine Strafrunde ein. So wie Hauswald, Neuner, Wilhelm und Henkel war sie während des gesamten Wettbewerbs unter den Top Ten. Die Französin Sandrine Bailly war bereits vor dem ersten Schießen so gestürzt, dass ihre Ausrüstung beschädigt war und sie das Rennen nicht fortsetzen konnte. Text: Gadinger
Das Top Ten Ergebnis des Rennens: 1 JONSSON Helena (SWE) 0 0 0 0 40:58.7 2 HAUSWALD Simone (GER) 0 1 1 0 +23.1 3 NEUNER Magdalena (GER) 1 1 1 2 +35.0 4 BECK Martina (GER) 0 0 1 0 +36.5 5 WILHELM Kati (GER) 0 1 0 1 +38.7 6 GREGORIN Teja (SLO) 0 0 0 1 +40.9 7 DOMRATCHEVA Darya (BLR) 0 0 1 1 +47.2 8 HENKEL Andrea (GER) 0 0 0 2 +54.7 9 BRUNET Marie Laure (FRA) 0 0 1 0 +57.5 10 MEDWEDTSEVA Olga (RUS) 1 0 0 0 +1:08.1
12 BACHMANN Tina (GER) 1 0 1 2 +1:31.1 23 DÖLL Juliane (GER) 2 0 0 0 +3:00.7
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Martina Beck nach dem Schiessen beim Einfädeln in die Loipe. Sie durchlief die Ziellinie nach Teamkollegin Magdalena Neuner als Vierte. Foto: © Hans Rauchensteiner
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Beim Weltcup in Ruhpolding: Platz 4 in der 4x 6-km-Staffel der Damen. Von links: Andrea Henkel, Kati Wilhelm, Martina Beck und Magdalena Neuner. Foto: © AP
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Undankbarer 4. Platz für Henkel, Neuner, Beck und Wilhelm
Ruhpolding: Wechselhaftes Rennen für deutsche Staffel
Martina Beck hatte es im Fernsehinterview vor Ablauf der Rennens befürchtet: „Jetzt muss die Kati schnell weg, sonst wird sich die Tora an sie dran beißen.“ Doch genauso kam es und Tora Berger konnte Kati Wilhelm am letzten Anstieg überholen und fuhr für Norwegen den dritten Platz in der 4x 6-km-Staffel der Damen ein. Die deutsche Mannschaft wurde auf den vierten Rang verwiesen, der zu Recht als undankbar bezeichnet wird. Eine weitere Schlüsselstelle des Rennens in der Ruhpoldinger Chiemgau-Arena war das Stehendschießen von Magdalena Neuner, bei dem sie mit drei Nachladern und gar zwei Strafrunden die Führungsposition verschoss, die sie sich in der Loipe mit einem Vorsprung von rund 21 Sekunden herausgelaufen hatte. Die Wallgauerin hatte von Startläuferin Andrea Henkel den zweiten Platz übernommen und allein innerhalb eines Kilometers die 14 Sekunden auf die zu dem Zeitpunkt führende Italienerin aufgeholt. Ein Fehlschuss beim Liegendanschlag hatte ihre Führung nicht gefährdet. Mit ihrem kompletten Wettkampf sehr zufrieden war Martina Beck aus Mittenwald am Freitag. Sie verfehlte die Zielscheiben insgesamt nur einmal. Die vierte Position, die sie von Magdalena Neuner übernommen hatte, hielt sie bis zur Übergabe an Schlussläuferin Kati Wilhelm, nicht ohne wertvolle Sekunden gut gemacht zu haben. Andrea Henkel hatte sich nach Beginn des Rennens recht bald an die Spitze des Feldes setzen können, war aber nach zwei Fehlversuchen beim Liegendanschlag auf Position 13 zurückgefallen. Text: Gadinger
Das Top Ten Ergebnis des Rennens: 1 Schweden 2 Russland 3 Norwegen 4 Deutschland 5 China 6 Tschechien 7 Italien 8 Frankreich 9 Weißrussland 10 Kasachstan
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WC 10 in Ruhpolding: Platz 16 für Martina Beck
Teamkollegin Magdalena Neuner auf Podest
Insgesamt ließ Martina Beck beim 7,5-km-Sprint in Ruhpolding, dem insgesamt 10. Biathlon-Weltcuprennen der Saison 2009/2010, nur eine Scheibe stehen, am Ende hieß es für sie an diesem Mittwoch 16. Platz. Zuletzt hatte sie beim Massenstart über 12,5 km in Oberhof einen hervorragenden vierten Platz erreicht. Mit den Startnummern 8 und 9 gingen Martina Beck und ihre „Zimmerkollegin“ Andrea Henkel nacheinander in die Loipe und blieben beide beim Liegendanschlag fehlerfrei. Henkel, der Biathletin aus Großbreitenbach gelang es, sich vor ihrer Mannschaftskameradin aus Mittenwald und der Weißrussin Darya Domracheva, die als siebte gestartet war, vorläufig an die Spitze des Feldes zu setzen. Auch beim Stehendschießen waren Henkel und Beck gleichzeitig am Schießstand und kassierten auch beide eine Strafrunde. 49.8 beziehungsweise 1:25.6 Sekunden fehlten den beiden Biathletinnen am Ende auf die Siegerin des Laufes, Anna Carin Olofsson-Zidek aus Schweden. Einen Stockerlplatz erreichte beim Auftaktrennen in der Chiemgau-Arena die Wallgauerin Magdalena Neuner. Die Tatsache, dass sie sich beim Stehendanschlag zwei Fehler leistete, machte sie durch ein hohes Schieß- und Lauftempo wett. Am Ende konnte sie Platz drei sowie die insgesamt zweitschnellste Laufzeit für sich verbuchen. Nachdem sie in Oberhof an keinem der drei Wettbewerbe teilgenommen hatte, wird sich die bald 23-Jährige um so mehr über diesen Erfolg freuen. Text: Gadinger
Das Top Ten Ergebnis des Rennens: 1 OLOFSSON-ZIDEK Anna Carin (SWE)0 0 23:49.6 2 MEDVEDTSEVA Olga (RUS) 0 0 +29.8 3 NEUNER Magdalena (GER) 0 2 +40.6 4 DOMRATCHEVA Darya (BLR) 1 0 +46.1 5 BOULIGYNA Anna (RUS) 0 1 +47.6 6 HENKEL Andrea (GER) 0 1 +49.8 7 BAILLY Sandrine (FRAU) 1 0 +56.0 8 BERGER Tora (NOR) 1 0 +1:02.0 9 FLATLAND Ann Cristin Aafedt (NOR)0 1 +1:04.5 10 ROMANOVA Iana (RUS) 1 0 +1:05.5
13 WILHELM Kati (GER) 2 0 +1:14.2 14 BACHMANN Tina (GER) 1 1 +1:17.4 16 BECK Martina (GER) 0 1 +1:25.6 18 HAUSWALD Simone (GER) 0 3 +1:33.1 65 DÖLL Juliane (GER) 2 1 +3:21.0
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Super Mannschaftsergebnis bei WC-Rennen Nummer 9
Verletzung zwingt Magdalena Neuner zur Abreise
Während sich Magdalena Neuner schon gar nicht mehr in Thüringen aufhielt – aufgrund einer Verletzung beim Aufwärmen für den 7,5-km-Sprint zwei Tage zuvor war die Biathletin abgereist, um sich am Montag einer vorsorglichen Kernspintomographie in München zu unterziehen – fuhren ihre Teamkolleginnen beim letzten Weltcuprennen in Oberhof ein super Mannschaftsergebnis ein. Andrea Henkel entschied das Rennen für sich und auch Martina Beck aus Mittenwald erreichte mit dem 4. Platz ein hervorragendes Resultat, das für sie vor allem nach dem 36. Platz beim 7,5-km-Sprint am vergangenen Freitag wichtig sein dürfte. Simone Hauswald, Kati Wilhelm und Tina Bachmann sorgten mit den Plätzen 7, 10 und 13 für Zufriedenheit bei Bundestrainer Uwe Müßiggang. Mit null Fehlern beim ersten Liegendanschlag hatte Martina Beck als erste den Schießstand verlassen. Die zwei Fehlschüsse beim zweiten Durchgang ließen sie allerdings zurückfallen. Langsam arbeitete sich die 30-Jährige wieder vor. Als vierte ging Martina Beck nach dem vierten Schießen mit null Fehlern in die Schlussrunde und konnte diese Position über die Ziellinie retten. Ein Missgeschick unterlief Darja Domracheva. Die Weißrussin verschoss ihre Führung, weil sie beim dritten Schießen auf den falschen Schießstand zielte! Die Leitung des deutschen Biathlonteams hat sich optimistisch gezeigt, dass Magdalena Neuner beim kommenden Weltcup in Ruhpolding starten kann. Dafür drücken wir ihr ganz fest die Daumen! Text: Gadinger
Das Top Ten Ergebnis des Rennens: 1 HENKEL Andrea (GER) 1 1 0 0 40:53.6 2 JONSSON Helena (SWE) 0 1 0 1 +23.3 3 BERGER Tora (NOR) 0 0 0 2 +40.2 4 BECK Martina (GER) 0 2 1 0 + 51.3 5 SEMERENKO Vita (UKR) 0 1 1 0 +54.3 6 ZAIZEWA Olga (RUS) 0 2 0 2 +1:15.2 7 HAUSWALD Simone (GER) 1 1 2 2 +1:22.8 8 BOGALIY-TITOVETS Anna (RUS) 2 0 0 2 +1:24.8 9 DOMRATCHEVA Darja (BLR) 1 0 4 2 +1:37.8 10 WILHELM Kati (GER) 3 2 0 0 +1:51.4
13 BACHMANN Tina (GER) 3 1 2 0 +2:06.0
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Jubel und Enttäuschung bei 7,5-km-Sprint in Oberhof
Magdalena Neuner verletzt, Martina Beck auf Rang 36, Platz 1 für Simone Hauswald
Jubel und Enttäuschung, Glück und Pech – auf ganz unterschiedliche Weise verlief für die deutschen Biathlon-Damen am Freitag der 7,5-km-Sprint beim Weltcup in Oberhof. Magdalena Neuner musste kurz vor Beginn ihre Teilnahme absagen: Die sechsmalige Weltmeisterin war beim Aufwärmen ohne Ski ausgerutscht und hatte sich am Rücken verletzt. Die Wallgauerin zog sich eine schmerzhafte Blockade zu. Alles andere als optimal lief es auch für Magdalena Neuners Teamkollegin aus dem nahen Mittenwald. Mit null Fehlern beim Stehendanschlag und 3 Strafrunden beim Liegendschießen konnte Martina Beck auch läuferisch nicht ihre Bestleistung abrufen, so dass sie am Ende Platz 36 belegte. Allen Grund zur Freude hatte dagegen Simone Hauswald. Sie fuhr ihren insgesamt vierten Weltcup-Sieg sowie den ersten Weltcup-Sieg für die deutschen Biathletinnen in einem Einzelrennen in dieser Saison ein. Sowohl ihre Leistung beim Schießen (1 Fehlversuch im Stehen) als auch in der Loipe passte bestens, so dass ihr auch Helena Jonsson letztlich nicht mehr gefährlich werden konnte. Die Schwedin, die auch nur eine Strafrunde zu verbuchen hatte, war nach beiden Durchgängen am Schießstand etwas an Hauswalds Zeit herangekommen, war dann aber wieder zurückgefallen. Auch Kati Wilhelm konnte mit ihrem vierten Platz sehr zufrieden sein. Sie sei zwar schon etwas wehmütig gewesen, die Staffel zwei Tage zuvor auszulassen. Da sie sich läuferisch aber nicht so frisch gefühlt hatte, habe sie lieber trainiert. Text: Gadinger
Das Top Ten Ergebnis des Rennens: 1 HAUSWALD Simone (GER) 0 1 22:15.1 2 JONSSON Helena (SWE) 1 0 +8.7 3 FLATLAND Ann Kristin Aafedt (NOR) 0 1 +17.5 4 WILHELM Kati (GER) 0 2 + 41.5 5 SLEPTSOVA Svetlana (RUS) 0 1 +48.6 6 SEMERENKO Valj (UKR) 0 1 +51.9 7 DORIN Marie (FRA) 0 0 +53.0 8 WANG Chunli (CHI) 2 1 +1:01.5 9 KUDRASHOVA Olga (BLR) 0 0 +1:04.9 10 RASIMOVICIUTE Diana (LTU) 1 1 +1:12.1
14 BACHMANN Tina (GER) 2 1 +1:20.4 36 BECK Martina (GER) 0 3 +2:17.6 38 HENKEL Andrea (GER) 1 5 +2:24.2 48 DÖLL Juliane (GER) 2 2 +2:57.2
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Biathlon-Weltcup in Oberhof: Deutsche Staffel verpasst Sieg um 0,3 Sekunden
Nur 0,3 Sekunden fehlten am Schluss! In einem furiosen Finnish war Andrea Henkel so dicht auf Svetlana Sleptsova aufgelaufen, dass sich diese nur mit einer knappen Skilänge Vorsprung über die Ziellinie und so zum ersten Platz für die russische Damenstaffel retten konnte.
Einen sehr guten zweiten Platz errang das deutsche Quartett in einem spannenden Wettbewerb beim Heim-Weltcup in Oberhof, in unvergleichlicher Weise angefeuert von 13 000 Zuschauern in der größten Biathlon-Arena der Welt. Die deutschen Biathlon-Damen waren am Drei-Königs-Tag ohne Magdalena Neuner an den Start gegangen – eine reine Vorsichtsmaßnahme, um die erst kürzlich erkältete Wallgauerin zu schonen. Dagegen war dieses Mal wieder Martina Beck mit von der Partie; die Mittenwalderin hatte beim letzten Weltcup im slowenischen Pokljuka pausiert, um zu trainieren. Allerdings zeigte sich die 30-jährige Startläuferin mit ihrer Leistung nicht zufrieden. Drei Nachlader, so Beck im Fernsehinterview, seien zuviel. „Ich wollte wohl zuviel und war dann wahrscheinlich übermotiviert. Auch läuferisch habe ich mich im Training in den letzten Tagen besser gefühlt als heute.“ Dennoch hatte Martina Beck als Zweite an Simone Hauswald übergeben, die auch insgesamt dreimal nachladen musste. Fünf Fehlschüsse leistete sich gar Tina Bachmann, so dass nach dem zweiten Schießen im Stehen Russland, Frankreich und die Ukraine vor ihr in die Loipe gingen. Bereits nach dem 1. Schießen hatte sich Schlussläuferin Henkel wieder an zweite Position gebracht und diese mehr als sicher nach Hause gefahren. Text: Gadinger
Das Top Ten Ergebnis des Rennens: 1 Russland 2 Deutschland 3 Frankreich 4 Ukraine 5 Schweden 6 Weißrussland 7 China 8 Slowenien 9 Polen 10 Norwegen
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Freuen sich über den Staffelsieg: Kati Wilhelm, Simone Hauswald, Andrea Henkel und Martina Beck Foto: Foto: © AP
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Östersund: 4x6 km Staffel - Platz 1
Ein versöhnlicher Abschluß dieser Weltcup-Tage von Östersund gelang der Damen-Staffel in der Besetzung Martina Beck, Andrea Henkel, Simone Hauswald und Kati Wilhelm. Ohne Strafrunde und mit nur neun Nachladern ließen sie den Russinnen (ebenfalls 0+9) keine Chance.
Zum zweiten Mal am heutigen Tag durften die Franzosen feiern, als die Damen um Marie Laure Brunet, Sylvie Becaert, Marie Dorin und Sandrine Bailly auf den dritten Rang einkamen. Ihre Weltcup-Premiere beendeten die österreichischen Damen nach vier Strafrunden auf dem 17. Platz mit einem Rückstand von 10min. Martina Beck, Marie-Laure Brunet und die Chinesin Chunli Wang kamen als Trio ins Stadion zum ersten Wechsel, nachdem nur vier der 20 Damen-Staffeln nach Fehlern in die Strafrunde hatten abbiegen müssen. Russland wechselte an vierter Stelle, während Schweden, Polen und die Tschechen ebenfalls als Trio an die Nächsten übergeben hatten. "Mein Schießen war heute eindeutig besser als in den letzten Rennen. Etwas verwirrend war mein Wechsel auf Andrea, als sie nicht an mir vorbeikam, denn ihren Sturz hatte ich nicht mitbekommen. Ein Podestplatz war heute eindeutig das Ziel, noch besser natürlich der Sieg.", so Martinas Einschätzung nach dem Rennen. Andrea Henkel startete in ihren Wettkampf mit einem Sturz direkt nach dem Wechsel, was jedoch weder auf ihre Form in der Loipe, noch ihre Leistung am Stand einen Einfluß zu haben schien. Obwohl Andrea einmal mehr nachladen mußte als Chaoqing Song, wechselte sie nur knapp hinter den Chinesen gemeinsam mit Anna Boulygina für Russland. Traurig für die Ukrainer als Oksana Khvostenko, die als sehr sichere Schützin gilt, die Strafrunde aufsuchen mußte und vier Plätze verlor. Ihren Staffeleinsatz rechtfertigte Simone Hauswald mit einer soliden Leistung: 10 Sekunden Vorsprung konnte sie Kati Wilhelm mit auf den Weg geben, als sie vor allem beim Schießen keine Irritationen zeigte und jeweils nur einen Nachlader benötigte. Olga Zaitseva hatte einen Rückstand von 10 Sekunden, während die Chinesinnen schon 50 Sekunden zurücklagen. Deutschland gegen Russland um Platz eins und China gegen Frankreich um Platz drei, so kämpften die Schlußläuferinnen vor allem am Schießstand gegen wechselnde Windrichtungen und natürlich gegeneinander, wobei auch Schweden mit Helena Jonsson noch in den Kampf eingreifen konnte, als Xue Dong liegend 300m extra herausgeschossen hatte. Kati resümierte im Ziel: "Erst nach dem letzten Schießen war ich mir relativ sicher, dass ich den Sieg nach Hause laufen kann. Allerdings war das Liegendschießen äußerst problematisch, ich wußte nicht, ob ich richtig gedreht hatte, denn der Wind wechselte dauernd. Ich bin aber froh, dass nun die Angst weg ist und wir uns auf die nächsten Rennen wieder freuen können." Mit freundlicher Genehmigung von www.biathlon-online.de
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